Die 10 größten Hoteltrends 2017

Skift, das größte Reise-Informations-Unternehmen, beschäftigt sich andauernd mit dieser Frage und hat, auf Grund der gesammelten Infos vom letzten Jahr, die 10 größten Trends für 2017 identifiziert.

In welche Richtung entwickelt sich die Hotellerie? Skift, das größte Reise-Informations-Unternehmen, beschäftigt sich andauernd mit dieser Frage und hat, auf Grund der gesammelten Infos vom letzten Jahr, die 10 größten Trends für 2017 identifiziert. Es gibt keine Zweifel, dass einiges passieren wird dieses Jahr.

1. Fokus auf Community

Innerhalb der Industrie wird vermehrt in gemeinschaftliche Räume und Flächen investiert werden, die die Leute zusammenbringen. Hotels realisieren jetzt, dass sie gegenüber Home shares wie Airbnb den Vorteil haben, gemeinschaftlicher zu sein. Zum Beispiel gibt es mit einer zentralen Lobby einen Ort, wo mehrere Unbekannte sich aufhalten und auch kennenlernen können. In einer Wohnung ist man möglicherweise in einer sehr einheimischen Umgebung, aber gleichzeitig kann das Umfeld isolierend wirken. Hotels werden stark auf diesen gemeinschaftlichen Aspekt setzen und eine Atmosphäre erstellen, in der Gäste sich so fühlen als würden sie tatsächlich dort leben.

2. It’s all about design

Schönes Design ist nicht mehr nur für Boutique Hotels reserviert. Ob Luxus oder Budget, Gäste erwarten sich einen gewissen Standard und wollen, dass es schön aussieht und sich gut anfühlt. Design definiert die Marke eines Hotels und Gäste tendieren dazu, anhand des Designs zu interpretieren, wie das Hotel wirklich ist und ob es zu ihrem Stil passt. Jetzt wo große Namen der Welt der Einrichtung und Mode sowie West Elm und Karl Lagerfeld den Markt betreten haben, wird der Maßstab für gutes Design 2017 weiter steigen.

3. Ein holistisches Gästeerlebnis

Spätestens jetzt, wo Airbnb “Trips” rausgebracht hat, wobei Touristen von Einheimischen angebotene Touren und Aktivitäten wahrnehmen können, sollten Hotels verstanden haben, dass sie tiefgehende Erlebnisse anbieten müssen. Nicht nur im, sondern auch außerhalb des Hotels.

4. Konzepte von “Loyalität” müssen überarbeitet werden

Loyalty-Programme gehören zum Kern der Strategien von vielen Hotelunternehmen. Leider ist es mittlerweile so, dass Kunden von Loyalty-Programme, insbesondere bei Fluglinien hauptsächlich für große Ausgaben belohnt werden. Das macht zwar finanziell gesehen Sinn aber somit erarbeitet man sich auch nicht die große Gunst beim Kunden. Wenn Hotelmarken wahrhaftig loyale Gäste haben wollen, müssen sie ein Belohnungssystem entwickeln, dass sich von American Airlines, Delta oder United unterscheidet. Dieses Jahr haben Hotels eine große Möglichkeit zu definieren, wie Hotel Loyalität wirklich aussehn sollte.

5. Zurück zu den Wurzeln

Manchmal vergessen wir, dass es im Kern der Hotellerie noch immer um die Menschen geht. Echte Veränderung und Innovation hängt nicht von großartiger Technologie ab, sondern von Service, und den Leuten die dies bereitstellen. Hotels müssen ihre Mitarbeiter motivieren, selbst in den Vordergrund zu treten und Innovation im Servicebereich voranzutreiben.

6. Umdenken im Bezug auf “einheimisch”

Ähnlich wie der Gedanke, mehr Menschlichkeit in die Hotellerie zu bringen, müssen Hotels auch mehr an die einheimische Gemeinde denken, anstatt nur zu versuchen, einen authentischen Touch durch einheimische Produkte zu erzielen. Der Fokus lag in den letzten Jahrzehnten fast gänzlich auf Reisenden, die aus einer anderen Stadt oder einem anderen Land kamen. So wurden die Bedürfnisse der Einheimischen völlig außer Acht gelassen. Einheimische brauchen vielleicht kein Zimmer aber ein Service. In dem Sinne sollten Hotels als gemeinschaftliche Zentren fungieren und das Leben aller einfacher machen, nicht nur der eigenen Gäste.

7. Lean Luxury

Luxus in der heutigen Zeit bedeutet, dass man Gästen ein authentisches Erlebnis ohne zu groß aufgetragene Messages, Logos, etc. anbietet. Zwar bleiben exquisite Produkte, tolle Designs und das gewisse Extra an Mühe essentielle Aspekte des Luxus, doch diese erwarten sich entsprechende Reisende mittlerweile. Lean luxury definiert sich über all das, was darüber hinausgeht: Es geht um individuellen Service und darum, eine Geschichte zu erzählen. Hotels müssen eine passende Markengeschichte zum Vorschein bringen, die mit dem lokalen Umfeld im Einklang ist.

8. Das Smarthotel

2017 wird ein großer Wachstum an On-Demand Technologie zu sehen sein. Hotels haben bereits stark in Beacon Technologie, Push-Nachrichten und/oder Streaming-Entertainment im Zimmer investiert und Ausgaben in dem Bereich werden nur mehr werden.

9. Mehr Marken

Große Ketten wie das Hilton werden ihr Portfolio an Marken erweitern um ihren Marktanteil zu erhöhen und mehr Leute dazu zu bringen, ihre Produkte auszuprobieren. Außerdem - wie Karl Lagerfeld und West Elm zeigen - wird es auch einige nicht-traditionelle Hotelmarken geben, die auf den Markt gehen werden.

10. Big Data

Heutzutage stehen Hotels unglaublich viel Information zur Verfügung, welche korrekt analysiert werden muss. Big data muss sinnvoll verarbeitet werden, und jetzt, da Marken auch Zugang zu den Mobiltelefonen von Kunden haben, können Hotels ihren Gästen klar individualisierte Angebote schicken. Mittlerweile haben Menschen die Erwartungshaltung, dass Marken sie und ihren Geschmack kennen sollten.
Wie man sieht, geht der Trend eindeutig in Richtung einer stärkeren, authentischen Beziehung zwischen Hotels und deren Gästen. Kunden wollen personalisierte Erlebnisse und sich in einem authentischen Umfeld so sehr zuhause fühlen wie nur möglich. Das zeigt uns, dass wir uns bei conichi auf dem richtigen Weg befinden, da Hotels anhand unserer Software in der Lage sind, genau diese Bedürfnisse zu erfüllen. Es wird spannend zu sehen, wie Hotels diese Trends in ihr eigenes Angebot aufnehmen. In jedem Fall steht es außer Frage, dass uns in der Hotellerie große Entwicklungen bevorstehen.
Quelle: Skift Artikel